Mühlheimerinnen 30 Minuten zu lang in der Saisonpause

Und es geht schon wieder los (das darf doch wohl nicht wahr sein)!

Nachdem die Mühlheimer Mädels sich die letzten drei Monate mit Laufen, Kraft und Taktik auf die neue Saison vorbereitet haben war die Zielsetzung klar: Die in der Vorbereitung erarbeiteten Spielezüge umsetzen und mit Köpfchen das tun, was in der letzten Saison schoneinmal gelang: Den Favoriten aus Bruchköbel zu schlagen.

Um 20:00 Uhr wurde in der Dreispitzhalle die neue Saison angepfiffen. Jedoch könnte man, wenn man sich das Spiel anschaut meinen, das die Damen aus der Mühlenstadt das nicht mitbekommen haben.

Bis zur 4. Minute war es noch ein ausgeglichenes Spiel. Doch dann geschah dass, was zwangsläufig passiert wenn der Kopf (noch) nicht an ist. Über einen 5:0 lauf gelang es den Gastgeberinnen auf 9:4 wegzuziehen. Bis zur Halbzeit bauten die schwarz-gelben ihren Vorsprung zu einem 17:10 aus. Bei unseren Damen schien einfach nichts gelingen zu wollen. Viel zu hektisch wurden Abschlüsse gesucht und ein Ball nach dem anderen hergeschenkt.

In der Halbzeit appellierte Trainer Krezo an die Mädels. Neues Ziel: sich nicht unter Wert verkaufen und das zeigen was man kann.

Gesagt getan: nach Wiederanpfiff waren auch die Mühlheimerinnen in der Partie angekommen. Mit großem Wille und Kampfgeist kämpfte man sich Tor um Tor zurück. Beim Stand von 19:17 schien die Sensation zum greifen nah.
Jedoch machte sich dann die recht dünn besetzte Bank bemerkbar. Nachdem die Aufholjagd gegen die starken Bruchköblerinnem doch einiges an Kraft gekostet hat, ging nun etwas die Puste aus. Dies nutzen die Favoriten gnadenlos aus. Tor um Tor gelang es Bruchköbel bis zum Schlusspfiff den ursprünglichen Vorsprung wieder herzustellen. Beim Stand von 28:20 wurde schließlich abgepfiffen.

Nach einer miserablen ersten Hälfte gelang es somit immerhin, das Spiel, trotz des recht hohen Endstandes, ordentlich zu Ende zu bringen.

Nächsten Sonntag gilt es um 18 Uhr gegen die HSG Preagberg (Geschwister-Scholl-Schule, Großkrotzenburg) dort anzuknüpfen was man in der zweiten Hälfte gezeigt hat. Miteinander und vorallem mit Köpfchen spielen und so die ersten Zwei Punkte mitzunehmen.
Wir freuen uns über lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Es spielten: P. Steinacker (TW), J. Geyer (1), H. Schuster (3), C. Kietura (6/2),  S. Spriestersbach (3/1), M. Rimac (1), S. Kaehler (2), S. Fritsche (1), N. Waldschmidt (3), K. Marg

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