SG Dietesheim/Mühlheim – HSG Preagberg – 15:20 (5:11)

Nach der vermeidbaren Niederlage in Kinzigtal wollte man im Heimspiel gegen die HSG Preagberg daran arbeiten von Beginn an klare Bälle zu spielen, die Chancen zu nutzen und in der Abwehr diszipliniert und aggressiv zu agieren, um nicht wieder in der zweiten Halbzeit einem Rückstand hinterherzurennen. Doch leider spielte sich genau dieses Szenario wieder ab.
Über Würfe aus dem halblinken Rückraum und Treffer durch 7-Meter konnte die HSG schnell mit 1:6 davonziehen und sich einen Vorsprung erarbeiten, da die Gastgeberinnen im Gegenzug zu leichtfertig Chancen liegen ließen und Bälle verloren.
Nach einem frühen Time-Out appellierte Trainer Mischa Brodda an die Laufbereitschaft jedes Einzelnen, welche gegen die offensiv gut stehende Deckung der HSG an den Tag gelegt werden musste, um sich Lücken zu verschaffen.
In den nächsten Spielminuten zeigten die Mädels der SG mit ihrem Kampfgeist, dass sie trotz des frühen Rückstands noch nicht aufgeben wollten und konnten bis auf zwei Zähler herankommen (5:7).
Doch dieser Lauf hielt nicht bis zum Ende der ersten Halbzeit an und man musste mit einem wieder hohen Rückstand von 6 Toren in die Pause gehen (5:11).
Die zweite Spielhälfte gestaltete sich in ihrem Verlauf wie die erste. Einem zunächst größer werdenen Vorsprung der HSG (7:14) folgte eine stärkere Phase der SG, die durch Ballgewinne in der Abwehr geprägt war. Hier konnte man teils schnelle Angriffe nach vorne spielen und zu leichten Toren kommen, sodass es beim Stand von 13:15 wieder hätte spannend werden können. Mit einer offensiven 4-2-Deckung versuchte man noch einmal Ballverluste der Gegner zu provozieren, doch auch hier belohnte sich die Mannschaft nicht oft genug bei darauffolgenden Torchancen.
Am Ende musste man sich leider verdient mit einer erneuten Niederlage abfinden, da man wieder einmal zu viele Fehler machte und man es nicht schaffte länger als 10 Minuten eine solide und kämpferische Leistung abzurufen.

Am kommenden Wochenenende sind die SG Mädels spielfrei. In den folgenden Trainingseinheiten wird es nun wichtig sein, dass man sich vor allem auch wieder auf die eigentlichen Stärken besinnt damit man trotz der letzten zwei Niederlagen wieder motiviert und mit Selbstvertrauen gegen die HSG Dreieich antreten kann.

C. Klein (TW)
K. Hildebrand (TW)
S. Scharmann
J. Schmitt
P. Hain (3)
S. Spriestersbach (3)
K. Winter (1)
L. Wahlster (1)
M. Ott (1)
A. Schmaus (4/2)
M. Vogel
J. Brodda
L. Reichl-Mangelmann (1)
F. Hild (1)

 

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