MD1 verliert „mentale Achterbahnfahrt“ mit 19:14

Ein mentale Achterbahnfahrt durchlebten unsere Jungs am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel
gegen die HSG Isenburg/Zeppelinheim. Trotz einer grandiosen zwischenzeitlichen Aufholjagd gelang
es unserer Truppe leider nicht, die 2 Punkte aus der fremden Halle zu entführen.

Mit einer Art Schockstarre reagierte unsere erste Sieben auf eine von Beginn an sehr offensiv
ausgerichtete Deckung des Gegners. So stand es bereits in der 9 Spielminute 0:6, hauptsächlich weil
man den Gegner aufgrund vieler einfacher Ballverluste immer wieder zu leichten Toren einlud und
selbst zu keinen nennenswerten Torabschlüssen kam. Somit nahm das Trainerteam die erste Auszeit.
Obwohl direkt nach dem Timeout noch das 7:0 für den Gastgeber fiel, wachte unser Team nun
langsam aber sicher auf und gestützt auf einen überragend haltenden Patrik im Tor, setzten wir bis
zum Pausenpfiff zu einem 5:0 Lauf an. Mit den 2 Toren Rückstand ging es also nochmal mit einem
blauen Auge in die Kabine.

Auch nach der Pause lief es weiterhin besser für unser Team und aufgrund einer deutlich
engagierteren Laufarbeit und einer stabileren Abwehr, bot man dem Gegner Paroli. Mit dem 9:9 in
der 25 Minute gelang dann sogar der erste Ausgleich in der Partie. Die Euphorie war natürlich sehr
groß und bis zum 14:14 blieb man gut am Gegner dran. Allerdings gelang es leider nie, selbst in
Führung zu gehen. Isenburg legte immer ein Tor vor und wir zogen nach.

In den letzten 5 Minuten schwanden dann sehr merklich die Kräfte bei uns und so kamen wir leider
zu keinem einzigen Treffer mehr. Die Isenburger hatten in dieser Phase – obwohl sie nur mit einem
Auswechselspieler auskommen mussten – noch deutlich mehr entgegenzusetzen. Dem Gastgeber
gelangen so noch 5 Treffer und wir mussten uns letztendlich leider geschlagen geben.

Trotz der Niederlage kann man unserem Team eine gute Leistung zusprechen. Die Aufholjagd war
überragend und es wurde super gekämpft. Damit, dass der Gegner über die komplette Spieldauer im
Prinzip Manndeckung spielte, kamen die Jungs zunächst nicht gut zurecht. Am Ende schwanden
leider die Kräfte. Aber daran können und werden wir arbeiten 😊.

Es spielten:
Patrik (Tor), Hendrik (3), Torge, Max, Lukas S., Bjarne (1), Niklas (7), Timo, Joel, Ben (2), Leon, Jakob
(1)

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